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DOK 72/1.2.5.7 :: Anzeiger von Uster, Nr. 7, Zweites Blatt, "Maurmer Post" (Item)

Identification
Reference CodeDOK 72/1.2.5.7
TitleAnzeiger von Uster, Nr. 7, Zweites Blatt, "Maurmer Post"
Creation
15th Feb 1984
Author:in Piechowski, Beatrice von
Level of DescriptionItem
Content and Structure Area
Scope and content

Vorderseite

  • Artikel von Beatrice von Piechowski "Geschichte der Gemeinde Maur"
  • Aus den Verhandlungen des Gemeinderates
  • Antwort von Tiefbauvorstand Erich Walnder zur Frage-Maur
  • Meinung von Nationalrat Richard Reich zu hämischen Bemerkungen der österreichischen Presse zur letzten Volksabstimmung in der Schweiz

Rückseite

  • Gratulation an Frieda Bucher zum 80. Geburtstag
  • Mitteilungen von Veranstaltern: Kurse für werdende Mütter und Väter, Hilfe für Ghana
  • Veranstaltungskalender
  • Ärztlicher Notfalldienst, Redaktion/Impressum
  • Amtliche Bekanntmachungen: Gottesdienstpläne, Öffentliche Auflage privater Baugesuche, Zivilstandsanzeigen Januar 1984 (8 Geburten, 2 Trauungen, 2 Todesfälle von Einwohnern, 1 Todesfall eines Bürgers)
ActorsReich, Richard (1927–1991)
KeywordsGeschichte :: Zivilstandswesen :: Volksabstimmung
Conditions of Access and Use
Access/Use Restrictionspublic
LanguagesGerman
Physical characteristics and technical requirements

Zeitungspapier, Format 47 x 32 cm

Notes
General Note

Seite 2 darf aus Datenschutzgründen nicht publiziert werden

Die von Richard Reich kommentierte Abstimmung war die Doppelvorlage über die Beschlüsse zur Erhebung einer Schwerverkehrsabgabe sowie die Benützung der Nationalstrassen vom 24. Juni 1983, die am 26. Februar als obligatorische Referendumsvorlagen zur Abstimmung standen und angenommen wurden. Österreich befürchtete - wie immer bei verkehrsregelnden Abstimmungen betreffend der Gotthardautobahn - den gesamten deutschen bzw. italienischen Ausweichverkehr über die Brennerautobahn im Tirol tragen zu müssen. Mit der Vorlage wurde 1985 die damals 30 Franken kostende Jahresvignette für die Autobahn eingeführt. Österreich führte sein "Pickerl" erst 1997 ein, weshalb die vorwiegend deutschen und italienischen Lastwagenbetreiber für den Transit wegen der vielfach kürzeren Strecke und gratis Autobahnnutzung auf den Brenner ausweichen würden. Vielfach waren die österreichischen Befürchtungen übertrieben: Einzig für mitteldeutsche und nordostitalienische Fuhrunternehmen in die jeweilige Gegenrichtung war es überhaupt prüfenswert, die Route zu ändern - für den Rest waren die 30 Franken im Jahr nicht mit den neu entstehenden Diesel- und Lohnkosten für den Umweg aufzuwiegen. Die heute verbreiteten osteuropäischen Fuhrunternehmen waren wegen des Eisernen Vorhangs noch nicht auf dem Markt, weil die Fahrzeuge und damit ihre Fahrer ihre Heimatländer ohne Auftrag der jeweiligen Regierung und Genehmigung der jeweiligen Staatssicherheit gar nicht verlassen durften.

Description Control
Created / bzimmermann
Updated2023-06-11 16:05:47 / bzimmermann  
2023-04-23 10:08:22 / bzimmermann
2023-01-03 20:57:19 / bzimmermann
2022-09-23 14:27:04 / bzimmermann
2022-09-02 10:34:07 / bzimmermann
Permalink